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Nahaufnahme von Lignin

bioeconomy deep dives: Lignin

Entdecken Sie das große Potential für bioökonomische Wertschöpfung und lesen Sie unsere detaillierte Potenzialanalyse No.2 zu Lignin.

Zur Potentialanalyse No.2
Nahaufnahme von Lignin

bioeconomy deep dives: Lignin

Entdecken Sie das große Potential für bioökonomische Wertschöpfung und lesen Sie unsere detaillierte Potenzialanalyse No.2 zu Lignin.

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Skalierungshemmnisse überwinden und volles Transformationspotential ausschöpfenLignin in der Wertschöpfungskette

Um die Ernährungssicherheit zu sichern und den steigenden Bedarf der Energiewirtschaft und verarbeitenden Industrie zu decken, muss die Produktion durch biologische Systeme erhöht und die Ressourcennutzung effizienter werden. Die Bioökonomie dient dabei als Schlüsselmodell, indem sie auf biobasierte Ressourcen und zirkuläre Prozesse setzt. Nach dem ersten Deep Dive zu Nutzhanf steht nun Lignin im Fokus. Lignin ist eines der häufigsten organischen Polymere der Erde und fällt vor allem in der Zellstoffindustrie als Nebenprodukt an. Meist wird es zur Energiegewinnung verbrannt, obwohl es vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet. Forschung und Pilotprojekte zeigen, dass Lignin zum Beispiel in Kunststoffen, Batterien oder Baumaterialien oder als nachhaltiger Ersatz für fossile Rohstoffe genutzt werden kann.

Trotz seiner Verfügbarkeit und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten gestaltet sich der Markteintritt bislang erfolglos. Verschiedene Hürden verhindern, dass das volle Potenzial von Lignin ausgeschöpft wird. Dazu zählen: fehlende Standardisierung, unzureichende Pilotinfrastruktur und Fördermöglichkeiten, mangelnde Kostenstrukturen, fehlende Verarbeitungsanreize, regulatorische Hürden sowie eine fehlende Austauschplattform. Das RootCamp hat im Auftrag der Landwirtschaftlichen Rentenbank und des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat die Lignin-Wertschöpfungskette analysiert und zentrale Handlungsempfehlungen entwickelt.


Hier geht's zur Presseinformation "Zweiter "bioeconomy deep dive": Lignin kann zum Gamechanger für mehr Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in der Industrie werden"

Porträtfoto von Philipp Rittershaus, RootCamp GmbH
Kreisdiagramm zeigt: Holz besteht zu 45 % aus Zellulose, 30 % Hemizellulose und 25 % Lignin.

Der kollaborative Deep Dive identifiziert Innovationslücken und Skalierungshürden, um das Potential entlang der Wertschöpfungsstufen zu heben.“ Philipp Rittershaus, RootCamp.

Grafische Darstellung der Lignin-Wertschöpfungskette
Porträtfoto von Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Landwirtschaftlichen Rentenbank

Als Nebenprodukt der Zellstoffindustrie und erneuerbarer Rohstoff bietet Lignin großes Potenzial zur Substitution fossiler Ressourcen in der Industrie. Die weitere stoffliche Nutzung von Lignin ermöglicht emissionsärmeres Wirtschaften.“ Nikola Steinbock, Rentenbank.

Zwei männliche Hanf-Bauern inspizieren die Hanf-Pflanzen in einem Gewächshaus.

Unser Förderangebot für die Agrar- und Ernährungswirtschaft

Sie möchten in die stoffliche Verwertung von Nutzhanf investieren oder planen die Weiterverarbeitung von Hanfprodukten? Dann unterstützen wir Sie mit unserem Programm "Agrar- und Ernährungswirtschaft". Investitionen in die Produktion, Weiterarbeitung und Veredelung Nutzhanf werden zu günstigen Konditionen gefördert.

Zum Förderprogramm

Deutsche FassungHier finden Sie die Potentialanalyse "bioeconomy deep dives: Lignin" zum Download