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Nächste Förderrunde zum Zuschuss Klimabilanz startet „Rentenbank stellt die Weichen für eine starke und wettbewerbsfähige Landwirtschaft, die auch zukünftig finanzierbar bleibt“

Pressemitteilung |

12. Februar 2026

Frankfurt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank startet heute ihre nächste Förderrunde zum Zuschuss Klimabilanz. Mit dem Zuschuss unterstützt die Rentenbank landwirtschaftliche Betriebe bei der Erstellung einer Klimabilanz und übernimmt Beratungskosten von bis zu 1.000 Euro pro Betrieb. Für den Zuschuss können sich Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion bewerben. Hier finden Sie die Hinweise zur Antragstellung, zu den benötigten Unterlagen sowie den Zugang zum Portal.

Nächste Förderrunde zum Zuschuss Klimabilanz startet.

„Schon in der ersten Förderrunde haben über 800 landwirtschaftliche Betriebe vom Zuschuss Klimabilanz profitiert. Die große Nachfrage unterstreicht die Veränderungsbereitschaft in der Branche und zeigt, dass wir als Rentenbank mit unseren Angeboten die richtigen Impulse setzen“, so Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Rentenbank. „Mit einer Klimabilanz können landwirtschaftliche Betriebe den steigenden Anforderungen aus der Lieferkette und von Verbrauchern souverän begegnen und sich optimal am Markt positionieren. Gleichzeitig lassen sich Emissionen gezielt und wirtschaftlich sinnvoll reduzieren – das spart wertvolle Ressourcen und leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. So bleibt unsere Landwirtschaft stark und wettbewerbsfähig – und damit auch zukünftig finanzierbar. Das ist entscheidend, denn eine leistungsfähige heimische Landwirtschaft ist unverzichtbar, besonders mit Blick auf die strategische Ernährungssicherheit.“

Mit dem Zuschuss fördert die Rentenbank die Beratungsleistung zur Erstellung einer Klimabilanz inklusive eines Maßnahmenkatalogs für landwirtschaftliche Unternehmen durch fachkundige Berater. Ein zusätzlicher Vorteil für Betriebe, die eine Klimabilanz vorlegen: Sie können von einem Zinsbonus profitieren. Dieser beträgt 0,25 % und wird bei bestimmten Darlehen zugesagt. Der Zinsbonus gilt für die Sparte Landwirtschaft in den Programmen „Wachstum“ und „Nachhaltigkeit“ sowie für ausgewählte Kredite im Bereich „Zukunftsfelder im Fokus“.

Nikola Steinbock: „Unser Zuschuss Klimabilanz und der Zinsbonus sind Maßnahmen, die wir direkt aus eigenen Mitteln finanzieren – allein das Budget für den Zuschuss beläuft sich auf 5 Millionen Euro. Uns ist wichtig, dass Förderung praxisnah, wirksam und unkompliziert funktioniert. Bis zum Jahresende 2025 konnten wir mehr als 800 Anträge mit einem Zuschussvolumen von 0,8 Mio. Euro bewilligen und Darlehen über insgesamt 92,5 Mio. Euro mit zusätzlichem Zinsbonus ausreichen.“

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Programmen „Zuschuss Klimabilanz“ und „Zinsbonus Klimabilanz“.

 

Hintergrund:
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Der Förderauftrag schließt neben der Land- und Forstwirtschaft sowie der gesamten Wertschöpfungskette Lebensmittel den Ausbau erneuerbarer Energien ebenso ein wie die Förderung der Bioökonomie. Besonderes Gewicht liegt auf der Innovationsförderung. Sie reicht von der Forschung und Entwicklung an Hochschulen über die Frühfinanzierung agrarnaher Start-ups bis hin zur Markt- und Praxiseinführung neuer Technologien und Produkte. Die Förderinstrumente der Rentenbank sind Zuschüsse, Nachrangdarlehen und Programmkredite. Die Programmkredite werden wettbewerbsneutral über die Hausbanken der Endkreditnehmer vergeben. Die Rentenbank refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Sie unterliegt dem KWG und wird von der BaFin und der Bundesbank beaufsichtigt. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.