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„Die Positionierung Deutschlands in der Internationalisierung der Agrar- und Ernährungswirtschaft“

19. Dezember 2014

Ausschreibung der Edmund Rehwinkel-Stiftung für das Jahr 2015

Der Begriff „Globalisierung" ist in aller Munde. Das hat seinen Grund: Neben dem Austausch von Waren sind auch der Know-how-Transfer und die Kommunikation grenzenloser geworden. Die Unternehmen sind gefordert, sich durch zunehmende Internationalisierung in diesen Prozess einzubringen. In der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft hat die Internationalisierung für Wachstumsimpulse gesorgt. Der Export ihrer Produkte hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Insgesamt hat sich die Branche bislang eine gute Ausgangsposition im internationalen Handel erarbeitet.

Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. So schlagen sich die Preisvolatilitäten auf den Weltmärkten stärker als früher in den deutschen Erzeugerpreisen nieder. Hinzu kommen politische Abhängig- und Unwägbarkeiten im Agrarexport, wie die Sanktionen gegen Russland zeigen. Und mit wachsender Internationalisierung steigt der Wettbewerbsdruck. Über Erfolg und Misserfolg entscheiden wirtschaftliche Faktoren ebenso wie politische Rahmenbedingungen.

Trotz deutlicher Erfolge wird die Internationalisierung gerade in der Agrarwirtschaft auch kritisch hinterfragt. Zum einen wird die Ressourcen verbrauchende Erzeugung für den Export in Frage gestellt. Zum anderen beflügelt die Sorge vor mangelnder Transparenz und sinkender Qualität schon heute die Nachfrage nach regional erzeugten Lebensmitteln.

Auf diese und weitere Herausforderungen hat sich die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft künftig einzustellen. Aus diesem Grund möchte die Edmund Rehwinkel-Stiftung mit ihrer Ausschreibung 2015 den Fragen nachgehen, wie sich die Branche in Zukunft aufstellen muss, welche Strategien und Entwicklungen erkennbar sind und wo die Chancen, aber auch die Risiken und Herausforderungen liegen. Sie schreibt daher das Thema aus:

„Die Positionierung Deutschlands in der Internationalisierung der Agrar- und
Ernährungswirtschaft"

Zu diesem Schwerpunktthema erwarten wir insbesondere Studien, welche

  • die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft heute und in Zukunft analysieren.

  • die Risiken und Chancen des Freihandelsabkommens TTIP oder anderer Handelsabkommen für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft bewerten.

  • die Exportabhängigkeit in Zeiten von internationalen Krisen untersuchen und daraus Handlungsempfehlungen für die Zukunft ableiten.

  • die Bereiche mit hohen Importanteilen (insbesondere Obst und Gemüse sowie Futtermittel) beleuchten und künftige Entwicklungen diskutieren.

  • sich mit den bestehenden und zu erwartenden Regulierungen in der deutschen Agrarund Ernährungswirtschaft befassen und deren Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Branche untersuchen.

  • sich unter ökonomischen Aspekten mit der wachsenden Bedeutung von Regionalität im Zuge der Internationalisierung auseinandersetzen.

  • die Auswirkungen der Internationalisierung auf die Welternährungssicherung betrachten.
Maximaler Förderbetrag pro Studie: EUR 20 000,--
Anmeldefrist: 12. Januar 2015
Abgabetermin der Studien: 18. Januar 2016

 

Die vollständige Ausschreibung finden Sie unter www.rentenbank.de.

Anträge bitte an: Rückfragen bitte an:
Edmund Rehwinkel-Stiftung der Christian Pohl
Landwirtschaftlichen Rentenbank Tel.: (069) 2107-376
Hochstr. 2, 60313 Frankfurt am Main E-Mail: pohl@rentenbank.de

 

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